Nach ihrem Studium der Literatur und Kunstgeschichte sowie einem Forschungsmaster in Gender Studies verspürte Romane das Bedürfnis, sich einer manuellen künstlerischen Praxis zuzuwenden, um sich von der Theorie zu entfernen. Nachdem sie diese Technik über soziale Netzwerke, persönliche Recherchen und zahlreiche Versuche entdeckt hatte, war der Einstieg in das Tufting für Romane eine persönliche Herausforderung, bis sie schließlich vor etwas mehr als einem Jahr ihr Atelier mit Laden in der Rue Couraye in Granville eröffnete.
„Ich wollte mir selbst beweisen, dass ich in meinem Körper und in meinem Kopf stark bin, indem ich etwas mit meinen Händen mache und Erfolg habe. „
Mit dem Tufting hat Romane gelernt, wie man handwerklich arbeitet, wie man eine Tuftingpistole (das Werkzeug, mit dem man Teppiche herstellt) und einen Rasenmäher bedient. Ihre Haupteinflüsse und Inspirationen findet Romane bei Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts wie Nikki de Saint-Phalle und Yayoi Kusama, aber auch in der Natur, die sie umgibt.
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