Der Annie-Soisbault-Cup wurde 1965 in der Normandie, in Deauville, ins Leben gerufen. Später wurde er in Le Touquet und dann in Mimizan ausgetragen, um dann mit dem Princesse-Sophia-Cup zu fusionieren und ab 1991 zu dem zu werden, was er heute ist: der Soisbault Reina Cup.
Seit 1995 wird er alle zwei Jahre im August vom Tennisclub Granville und dem Comité départemental de tennis de la Manche organisiert, abwechselnd mit Lérida (Spanien). Es handelt sich um eine Europameisterschaft der Frauen für Spielerinnen unter 18 Jahren.
Die Trophäe ist nach Annie Soisbault benannt, die sich für die Entwicklung des Frauentennis einsetzt. Annie Soisbault wurde sieben Mal französische Tennismeisterin in den Kategorien Kadetten und Juniorinnen und nahm von 1953 bis 1956 an den French Open teil.
Ein Sprungbrett
auf hohem NiveauIm Laufe der Jahrzehnte hat sich der Soisbault-Cup als strategische Etappe auf dem Weg zum Bund etabliert, als Entdecker zukünftiger Spitzenspielerinnen und als Schlüsselmoment für den Vergleich zwischen den besten Ausbildungszentren.
Viele Teilnehmerinnen wurden später in die Pôles France, die ITF-Juniorentouren und schließlich in die Profi-Tour aufgenommen.
Viele der großen Champions, die den Sandplatz in Granville betraten, landeten unter den Top 100 der Welt, wie die Russinnen Anastasia Myskina (1998), Elena Dementieva (1998), Elena Rybakina (2017), Ekaterina Makarova (2005) oder Veronika Kudermetova (2012). In der Folgezeit waren sie alle in den Top 10 der Weltrangliste vertreten.
Die Französinnen sind ebenfalls gut vertreten mit Champions, die durch Granville gegangen sind, darunter Amélie Mauresmo (1996 und 1997), Caroline Garcia (2010), Nathalie Dechy (1996 und 1997), Tatiana Golovin (2002), Aravane Rezaï (2004 und 2005), Virginie Razzano (2000), Émilie Loit (1997), Pauline Parmentier (2004) oder zuletzt Loïs Boisson (2021), die Halbfinalistin von Roland Garros im Jahr 2025.









